"Der Mensch ist Künstler und Kunstwerk zugleich"

Alfred Adler (1870-1937)

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Als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut fühle ich mich in aller erster Linie meinen Patienten verpflichtet. Dabei gibt es für mich keine objektive Wahrheit. Es kommt immer auf die individuelle Sichtweise und Erlebenswelt der Patienten an. Im Spiel zeigen mir die Patienten ihr Innenleben, welches ich wertfrei hinsichtlich ihrer Biografie versuche zu interpretieren. Im Austausch mit den Eltern gleiche ich diese Erfahrungen mit dem Alltag der Patienten ab, denn es kann auch immer alles ganz anders sein, wie Alfred Adler sagte.  

Seiner Philosophie fühle ich mich verpflichtet und mich in ihr verwurzelt. Das bedeutet für mich vor allem Wertfreiheit, Offenheit und der Mensch als Erschaffer seiner Selbst eingebettet in die Gemeinschaft. 

Symptome sehe ich als Lösungsversuch eines inneren Konflikts. Sie mögen hinderlich und störend sein, sind aber wichtig für die Patienten. Im Spiel mit den Kindern, wie auch im Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen geht es mir daher um ein Verständnis der Entwicklung der Symptome, um ihren Sinn zu verstehen und in der Folge um korrektive Erfahrungen aus der therapeutischen Beziehung heraus.

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